Neuraltherapie / Störfeldtherapie mit Fernwirkung

Die Neuraltherapie zählt zu den grundlegenden „revitalisierenden oder regenerativen Verfahren“.

Mit gezielten Injektionen in die Störfeldzonen (z.B. Narben) mit einem Betäubungsmittel kann man gemäß dem Prinzip der Neuraltherapie – den Teufelskreis der chronischen Entzündung unterbrechen, der beständig Beschwerden verursacht.

Diese Störfeldzonen aktivieren zwei Stressachsen im Körper: Eine schnell wirksame Achse über das Nervensystem und eine langsamere über das Hormonsystem. „Der Körper kann sich wegen der Daueraktivierung des sympathischen Systems nicht mehr erholen und wird krank. Die Beschwerden zeigen sich dann dort, wo eine natürliche Schwachstelle des Körpers vorliegt.“ Dementsprechend könne ein schiefliegender oder toter Zahn durchaus Asthma oder Knieschmerzen hervorrufen.

Es zeigt sich meist erst nach drei bis fünf Sitzungen ein Effekt. Setzt nach der sechsten Sitzung immer noch keine Besserung ein, kommt man in dem Fall mit der Neuraltherapie nicht weiter.

Mögliche Komplikationen und Nebenwirkungen

Das eingesetzte Mittel kann allergische Reaktionen auslösen. Gegebenenfalls weicht der Neuraltherapeut dann auf andere Betäubungsmittel aus.

Andere Nebenwirkungen durch die Injektion wie leichte Benommenheit, kurzer Schwindel, eine geringe Schwankung von Puls und Blutdruck sind üblicherweise von vorübergehender Natur.